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Der Selbstauslöser ist ein in die allermeisten Kameras integriertes Bauteil, das die Kamera zeitverzögert mechanisch oder elektronisch berührungsfrei auslöst. So können Aufnahmen erschütterungsfrei gemacht werden, oder der Fotograf hat Zeit, sich bei Gruppenaufnahmen ins Bild einzureihen. Die Kamera wird hierzu auf ein Stativ oder einen stabilen Untergrund gestellt.

Bei klassischen mechanischen Selbstauslösern wird ein Räderwerk per Federkraft gespannt, dieses werden dann durch Lösen einer Arretierung betätigt. Der Ablauf des der kleinen Uhrwerks-Vorrichtung ist meist auf zehn Sekunden ausgelegt, dann wird der Auslöser Kamera betätigt.

Bei elektronischen Selbstauslösern moderner Kameras wird nach Einstellen des Selbstauslösemodus üblicherweise eine Verzögerungszeit vorgewählt. Diese liegt meist zwischen zwei und zehn Sekunden. Nach Betätigen des Auslösers wird nach Ablauf der Verzögerungszeit die Aufnahme gemacht.

Bei vielen einfachen Kameras, die nicht für den Betrieb mit einem Fernauslöser vorgesehen sind, kann zwar der Selbstauslöser Ersatz bieten, jedoch nur bedingt. Ist er einmal aktiviert, so läuft der Aufnahmemechanismus nach vorgegebener Zeit ab. Dabei kann es passieren, daß die Kamera im falschen Moment ausgelöst wird. Das Bild ist durch zu frühe oder zu späte Auslösung oder eine sonstige Störung nicht brauchbar. Der Fernauslöser hingegen erlaubt es dem Fotografen, die Kamera selbst im richtigen Moment und ggf. auch mehrfach hintereinander auszulösen.

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