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Scan-Kompendium

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Jeder heute handelsübliche Scanner reicht aus, um ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Im unteren Preissegment gibt es auch keinen Hersteller mehr, der zu bevorzugen oder zu meiden ist. Auch Multifunktionsgeräte sind uneingeschränkt einsetzbar. Voraussetzung ist aber das Vorhandensein des gerätespezifischen Treibers, sonst kann man unangenehme Überraschungen erleben.

VorbereitungenBearbeiten

Der Scanner muß absolut waagerecht und kippelfrei stehen. Vor jedem Scannen sollte das Vorlagenglas gereinigt werden. Hier ist jeder handelsübliche Glasreiniger und Küchenkrepp geeigent.

Bei zweiseitig bedruckten Vorlagen schimmert gern die Rückseite durch. Hier hilft ein Stück schwarzes Papier/Pappe/Stoff, diesen Effekt zu verhindern.

Der Vorlagendeckel sollte auch bei einzelnen Blättern stark beschwert werden. 3 dicke Bände Brockhaus können es ruhig sein. So verschwinden Knitter oder Wölbungen bei Fotos, die eine Unschärfe bewirken können.

ScanparameterBearbeiten

AuflösungBearbeiten

Hier gilt zwar prinzipiell „Je mehr, umso besser“. Beim Scannen von echten Fotos (chemisch entwickelt, nicht gedruckt) nimmt man einfach die größtmögliche physikalische Auflösung, legt das Foto gerade auf den Scanner und legt los.

Aber wie immer gibts da Ausnahmen. Viele Offset-Druckmaschinen benutzen ein Raster von 355 dpi auf ihren Platten. Hier sollte man erstmal mit 710 oder 1420 dpi scannen und das Ergebnis kontrollieren. Wenn ein Moiré-Effekt auftritt, versucht man es mit 1065 dpi (genau dazwischen) oder 1775 dpi. Falls die Scansoftware dies nicht zuläßt, muß man eben etwas improvisieren und probieren. Es kann durchaus sein, daß eine kleinere Auflösung bessere Ergebnisse als eine maximale. Gegen Moiré kann auch helfen, die Vorlage 2-3° schief auf den Scanner zu legen.

Irgendwelche Einstellungen der Scansoftware wie Schärfen, Kontraste erhöhen oder was auch immer sollten deaktiviert werden, das kann nur professionelle Scan-Software besser als Photoshop. Bei der Motivwahl sind die Scanner sehr verschieden, der Modus "Text Scannen" ist meist nur dann sinnvoll, wenn danach eine OCR-Software (Texterkennung) eingesetzt werden soll. Fast immer ist "Farbfoto" die beste Wahl, auch bei Schwarzweißfotos.

Die Bilder sollten immer mit maximaler Auflösung unkomprimiert gespeichert werden. Wenn es die Software zuläßt, also im Format TIF, in JPG nur, wenn es nicht anders möglich ist.

NachbearbeitungBearbeiten

Die Scanner werden meistens mit mehr oder weniger brauchbaren Programmen zur Bildbearbeitung ausgeliefert. Vor jeder Bearbeitung sollte eine Sicherheitskopie angelegt werden.

BildbearbeitungBearbeiten

  • Adobe Photoshop - erste Wahl, das Werkzeug der Profis, konkurrenzlos
  • Adobe Photoshop Elements - oft als Beigabe zum Scanner dabei, durchaus brauchbar, die wichtigen Funktionen funktionieren wie beim großen Bruder
  • Corel Photo Point - hinkt Photoshop immer ein paar Jahre hinterher, aber brauchbar
  • GIMP - kostenlos, ungewöhnliche Bedienung

HelferleinBearbeiten

  • ACDSee - exzellenter Bildbetrachter, vor allem die alten Versionen sind sehr schnell
  • IrfanView - beliebter Bildbetrachter
  • PhotoZoom - früher als S-Spline bekannt, zum Vergrößern von Fotos
  • EXIFer - zum Ansehen und Editieren der EXIF- Daten
  • ShiftN - zum Beseitigen stürzender Linien
  • Neat Image - zum Entrauschen

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