FANDOM


Immer wieder wird die Frage nach der eierlegenden Wollmilchsau gestellt. Wer schon eine Weile fotografiert, hat meistens genügend Erfahrung, sich das richtige Modell selbst zu suchen. Laien hingegen sind von unterschiedlichen Aussagen in Tests und Werbung mehr verwirrt als aufgeklärt.

AuflösungBearbeiten

Dieser Punkt müßte eigentlich Megapixel heißen. Nach wie vor wird mit immer größeren Zahlen geworben. Dabei ist alles über 6 Megapixel aber strenggenommen überflüssig, manchmal sogar der Qualität abträglich.

--> Megapixel- Angaben können vernachlässigt werden

StromversorgungBearbeiten

Diese erfolgt entweder über System-Akkus oder handelsübliche Batterien/Akkus. Erstere sind oft leistungsfähiger, dies nimmt aber mit dem Alter stark ab. Systemakkus sind nur ratsam, wenn man sich in einigen Jahren sowieso eine neue Kamera gönnen möchte oder wenn es sich um teure Modelle handelt, die dann noch erhältlich sind. Handelsübliche R6-Batterien/Akkus sind vorzuziehen.

--> Akkuformat R6

SpeicherkarteBearbeiten

Im preiswerten bis mittelpreisigen Bereich haben sich SD-Karten durchgesetzt, welche mittlerweile sogar beim Discounter angeboten werden. Bei Profi- Kameras ist die CF-Karte üblich. Von allen anderen Kartentypen ist abzuraten (Sony-Karten sind beispielsweise deutlich teurer als vergleichbare SD-Karten).

--> Speicherkarte SD

OffenblendeBearbeiten

Je größer die Offenblende umso besser. Kleine Zahlen bedeuten hier größere Blende. 2,8 ist gut, die meisten Kompaktmodelle beginnen aber bei 3,5 oder höher. Je kleiner diese Zahl, umso weniger Licht benötigt man für ein Bild oder andersrum: umso eher wird das Bild nicht verwackelt.

--> Offenblende 2,8

ZoombereichBearbeiten

Viele kleine Kameras besitzen keinen echten Weitwinkel. Man bekommt also bei Innenaufnahmen oder Architekturbildern "nicht alles drauf". 24 oder 28 mm Kleinbildäquivalent sind gut aber wenig verbreitet. Nach oben, also in den Zoombereich werden mittlerweile enorme Zahlen selbst bei preiswerten Modellen erreicht. Allerdings sind diese Grenzwerte mit Qualitätseinbußen verbunden. --> Weitwinkel mind. 28 mm

StabilisatorBearbeiten

Bildstabilisatoren sind eine nette technische Möglichkeit, Motive zu ermöglichen, die man sonst verwackeln würde. Mit technischem Verständnis ließen sich allerdings viele der Situationen anders lösen. Für den Laien ist ein Stabilisator aber zu empfehlen.

--> Kamera mit Stabilisator

GewichtBearbeiten

Je schwerer eine Kamera ist umso eher kann man sie ruhig halten, also vermeidet Verwacklungen. Kameras mit Metallgehäuse sind robuster. Allerdings bevorzugen viele aus Bequemlichkeit eine leichte Kamera.

--> Gewicht nach persönlichen Präferenzen beurteilen

KamerasystemeBearbeiten

SpiegelreflexBearbeiten

"SLR" oder "DSLR" sind die "besten" Kameras. Dabei ist die Beurteilung als beste relativ. Die Bildqualität ist dank großer Sensoren und großer Objektive meist (aber nicht immer) besser als bei anderen Systemen. Bildqualität wird eigentlich nur durch 2 Faktoren bestimmt: Qualität von Objektiv und Sensor (früher Film). Alles andere drumherum sind nette Kleinigkeiten, aber nicht bildbestimmend. Bei Spiegelreflex hat man große Sensoren und vergleichsweise gute Objektive, die Bildqualität ist also in vielen Fällen besser als bei anderen Kamerasystemen. Man muß allerdings mit sperrigen Kameras und hohem Gewicht leben (was die Profis gern in Kauf nehmen, weil hohes Gewicht Verwackeln verhindert). SLR haben außerdem keine Live-Vorschau. Auf den ersten Blick ein Nachteil, eigentlich aber ein Vorteil. Da der Sensor nur beim Foto angeschaltet wird, kann er sich nicht erwärmen und so wird Bildrauschen vermindert.

Bridge-KamerasBearbeiten

Bridge sind ein Zwischending. Auch etwas sperrig, mit Superzoom ausgerüstet und damit quasi "für jede Aufgabe gerüstet". Die Qualität leidet allerdings etwas bei diesen Objektiven, die sogenannten "Gummilinsen" bieten im extremen Weitwinkel- und Zoombereich nur unbefriedigende Qualität. Für Ausbelichtungen bis Postkartengröße reicht es allemal, darüber wird es kritisch. Sensorerwärmung durch ständig angeschalteten Bildschirm schafft Qualitätseinbußen.

Four-ThirdBearbeiten

Auch eine Zwischenlösung. Hochwertige Wechselobjektive wie bei Spiegelreflex aber kleinere Sensoren sowie Live-Bild, was den Sensor erwärmt und Rauschen erzeugt. Die Objektive sind qualitativ viel besser als bei Bridge - aber sie decken auch wesentlich weniger Brennweitenbereich ab. Wie bei SLR benötigt man mehrere Objektive, um alles abzudecken.

KompaktkamerasBearbeiten

Klein, bequem, mittlerweile wirklich annehmbare Qualität. Für kreative Arbeit jedoch deutlich eingeschränkt. Mittels Software kann man vieles ausgleichen. Um wirklich gute Ergebnisse zu erreichen, braucht man entweder ideale Lichtverhältnisse oder viel theoretisches Wissen.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki