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Ratschläge für lausige Portrait-Fotografen oder: Die Stadt, ihre Kulturveranstaltungen und der Pixelhorror danach.
Ein Kurs in fotografischer Verunglimpfung in drei Lektionen.

Grundregeln sind „verhalte dich beim fotografieren (...) diskret + nicht wie ein paparazzo“ und „nur fotos veröffentlichen auf denen der betroffene soweit als möglich vorteilhaft aussieht.“ Wer den Kurs erfolgreich abgeschlossen hat, darf bei Wikimedia-Commons als Hoffotograf für Kultur und Literatur Berge von Pixelmüll einstellen und die entsprechenden Biografie-Artikel bei Wikipedia damit verunstalten. Die wahre Meisterschaft des Fotokünstlers offenbart sich darin, alle wichtigen Kennzeichen – kennzeichnende Gegenstände, Mimik und Gestik sowie Kommunikationstechnik – in einem Bild zu vereinen, wie einige der Beispiele gekonnt zeigen. Die derart verunglimpften Personen erdulden das meist resp. ignorieren es. In nur einigen wenigen Fällen haben sich Betroffene gegen diese Form der Mißachtung und Besudelung gewehrt und die Pixelmüllhaufen entfernen lassen bzw. durch ihre eigenen offiziellen Fotos ersetzt.


Lektion 1: Das Markenzeichen

Das Markenzeichen eines Portrait-Fotografen ist sein unverwechselbarer und wiedererkennbarer Stil. Im Vorder- oder Hintergrund sollte sich möglichst immer der gleiche Gegenstand befinden, der als Signatur des Fotokünstlers aufgefaßt werden kann. Nomen est omen, nun ja!

Lektion 2: Die Persönlichkeit

Mimik und Gestik müssen treffsicher und ausdrucksstark dargestellt werden, um die Persönlichkeit hervorzuheben. Eine leichte Unschärfe macht das Portait weicher und angenehmer. All das zeigen auch deutlich die Wertschätzung und Achtung, die der Fotograf den getroffen Portraitierten entgegenbringt.

Lektion 3: Faszination Technik

Bei Rednern sollte nicht nur das erfrischende Getränk hervorgehoben werden, wie schon Kurt Tucholsky in „Ratschläge für einen schlechten Redner“ empfahl, sondern auch das unvermeidliche Mikrofon deutlich gemacht werden. Nur so weiß der Laie in der hinteren Reihe sofort, mit welch technischer Raffinesse der Ton auch bis zu ihm kommt und welche Innigkeit den Redner mit der Technik verbindet.

Urheberrechtliche Angaben

Alle Pixelkonglomerate stammen von Wikimedia-Commons und wurden von einem Benutzer erstellt, der sich dort „Dontworry“ oder „Simsalabimbam“ nennt, aber sonst anonym bleibt. Die Bilder stehen alle unter Creative-Commons CC-by-sa in den Versionen 2.0, 2.5, 3.0 und 4.0. Durch Klicken auf das jeweilige Bild wird die bei Commons eingebundene Bildbeschreibungsseite angezeigt, die alle nötigen Angaben enthält.

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