FANDOM


Feuerwerk DSC 4879a

Feuerwerk
Zeitautomatik, 30 sec, f=16

Einige moderne Kameras haben "Feuerwerk-Programme". Diese funktionieren aber nur bei professionellen Höhenfeuerwerken bzw. wenn sehr viel auf engem Raum abgefeuert wird.

StandortBearbeiten

Ein erhöhter und/oder entfernter Standort ist vorzuziehen. Allzuviele betrunkene Leute können das Fotografieren erschweren.

AusrüstungBearbeiten

Nicht jede Kamera ist geeignet, vollautomatische Programme ohne Belichtungskorrektur bringen meist unbefriedigende Ergebnisse. Eine Kamera mit Zeitautomatik oder manueller Einstellung ist ideal. Ein Stativ ist wegen der erforderlichen langen Belichtungszeiten unverzichtbar.

Optimale Ausrüstung:

  • Digitale SLR (zB NIKON D90, D300, oder CANON EOS 50D, 7D etc)
  • Lichtstarkes Normalzoom-Objektiv oder Festbrennweiten 35mm, 50mm und 80mm KB
  • Zwei volle Akkus
  • Stabiles Stativ
  • Fernauslöser (zur Not geht auch Selbstauslöser mit 1 sec oder eine ruhige Hand)
  • PC oder Mac, Bildbearbeitungsprogramm mit RAW-Konverter (zB Photoshop Elements)

Umsetzung Bearbeiten

Es ist sinnvoll die Kamera im voraus ein zu stellen, die Akkus zu laden, die Speicherkarten zu kontrollieren und ggf zu formatieren, und sich einen geeigneten Standort mit passenden Bildausschnitt zu suchen. Hierbei kann man auch schon die Brennweiten ausprobieren und bestimmen. Gute Standorte sind Balkone in Hochhäusern, kleine Hügel oder Berghänge, Aussichtsplattformen und Jägerstände. Wenn unter freien Himmel fotografiert werden soll, unbedingt an Regenschutz denken (zB Regenschirm für die Kamera).

Gute Anfangswerte für die Kamera sind: Programmwahl und Autofokus auf Manuell, Brennweite 50mm (KB), ISO 200, Blende 8, Belichtungszeit 4s oder Bulb, und die Fokus-Entfernung auf Unendlich stellen.

Diese Einstellungen eignen sich für Aufnahmen von Feuerwerk in 100 bis 400m Entfernung, bei denen das Hauptmotiv die einzelnen Feuerwerk-Salven selbst darstellen, und später am PC bearbeitet und freigestellt werden. Natürlich kann man auch Vorder- und Hintergrund als Silhouette mit ins Bild holen und evtl mit Blitz aufhellen und betonen. Ganz reizvoll sind auch leuchtende Reklamen oder Gebäude, und Wasserspiegelungen durch Seen, Flüsse oder nasse Straßen im Bild. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt und man sollte reichlich experimentieren.

Die Anfangswerte variieren je nach Entfernung und Umgebungslicht und müssen durch Kontrolle am Display angepasst werden. Bei längeren Brennweiten (80mm KB und mehr) ist darauf zu achten, dass das Feuerwerk nicht in den Unschärfebereich kommt. Hier sollte man evtl eine Blende kleiner (von 8 auf 11) und die ISO eine Laufweite höher (von 200 auf 400) wählen. Ambitionierte Fotografen können stattdessen hier auch den Fokus entsprechend korrigieren (verkürzen) und gezielt mit der Schärfentiefe interessante und schöne Bildteile betonen, und unerwünschte verschwinden lassen. Weiter ist darauf zu achten, dass die ISO-Werte nicht 800 übersteigen, denn sonst rauscht das Bild zu sehr. Selbst Kameras im Semi- und Profibereich haben hier so ihre Probleme, da die hohe ISO und lange Belichtungszeiten das Sensorrauschen  zusätzlich verstärken, und in dunklen Bildbereichen deutlich sichtbar machen. Zudem verringert sich die Detailauflösung des Bildes, was bei einem späteren Versuch das Rauschen im RAW-Konverter zu entfernen, den Verlust an Details unnötig verstärken und die Fotos an Brillanz verlieren.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki