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Sucher Nikon FG-20

bei moderneren Kameras (ab ca. 1980) werden Werte auch in den Sucher eingeblendet

Hilfe, ich habe keine Ahnung!

Varex IIb oben
Fujica ST605N DSC 4811

Offenblende 2,2 bedeutet: lichtstarkes Objektiv

Das ist nicht schlimm, fotografieren ist kein Hexenwerk! Hier werden die ersten Schritte für Anfänger gezeigt, die mit etwas Glück brauchbare Ergebnisse bringen.

Du hast eine Analog- oder Digitalkamera geschenkt bekommen und hast nun keine Ahnung, was man damit anstellen kann? Hier erfährst du das.

Was haben die vielen Zahlen zu bedeuten?Bearbeiten

An den allermeisten Analogkameras haben am Objektiv und der Kamera viele Einstellungsmöglichkeiten, die sich durch Zahlenkolonnen ausdrücken. Erstmal mußt du identifizieren, welche Zahlenreihe was bedeutet.

BlendeBearbeiten

(1,2) - (1,4) - (1,8) - 2 - 2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - (22) - (32)- (44) - (64)

Die Klammerwerte findet man nur bei sehr hochwertigen Kameras, oft gibts auch noch 3,5 oder 4,5. Eine kleine Zahl bedeutet, daß vom Objektiv viel Licht auf den Film gelangt. Je größer die Zahl wird, umso weniger Licht gelangt in die Kamera. Bei einem kleinen Blendenwert hat man nur eine geringe Schärfeebene, wenn ein Porträt scharf ist, wird der Hintergrund unscharf. Bei sehr hoher Blendenzahl wird von vorn bis hinten scharf abgebildet.

BelichtungszeitBearbeiten

B - 1 - 2 - 4 - 8 - 15 - 30 - 60 - 125 - 250 - 500 - 1000 - (2000) - (4000)

an älteren Kameras finden sich auch Skalen wie:

B - 25 - 50 - 100 - 150 usw.

Diese Zahlen sind der Nenner eine Bruchwertes, so beutet 15 also 1/15 Sekunde und 1000 bedeutet 1/1000 Sekunde usw. Je größer, umso schneller schließt der Verschluß. Als Faustregel gilt, daß man den Umkehrwert der Brennweite (dazu mehr weiter unten) noch ohne Stativ sicher aus der Hand halten kann, ohne zu verwackeln. Das bedeutet: Brennweite 50 (Normalobjektiv) - 1/50 bzw. 1/60 Sekunde kann noch gehalten werden. Brennweite 28 - man hält noch mit 1/30 Sekunden, Brennweite 200 bei 1/200 ohne Verwackeln. Geübte Fotografen halten (insbesondere bei schweren Kameras) deutlich längere Zeiten.

BrennweiteBearbeiten

Hier werden nur Kleinbildkameras behandelt. Deren Normalbrennweite beträgt 50 mm.

Alle Zahlen darunter bedeuten Weitwinkel, darüber Teleobjektiv. Bei Digitalkameras ist dies etwas schwierig. Manchmal werden die Äquivalente zu Kleinbild genannt, oftmals aber nur die "echten" Millimeter-Angaben, die oft nicht wirklich weiterhelfen. Um die vergleichbaren Brennweiten zu ermitteln, muß man die Sensorgröße der Kamera kennen.

Sensorgröße und MegapixelBearbeiten

Sensorformate

Sensorgrößen im Verleich

Bei Digitalkameras wird der Film durch einen lichtempfindlichen Sensor ersetzt. Auf diesem Sensor sind Bildpunkte, die Pixel, als Raster angeordnet. Die Anzahl der Bildpunkte wird in Megapixeln angegeben.

Je mehr Bildpunkte auf einem Sensor angeordnet sind, umso feiner wird das Bild. Gleichzeitig ist die Packung der Bildpunkte bei gleichbleibender Sensorgöße aber auch dichter, so daß die gegenseitige Beeinflussung und Störung der Bildpunkte zunimmt. Das äußert sich im sogenannten Bildrauschen. Dies bedeutet, daß mehr Megapixel, d.h. eine höhere Bildauflösung, nicht automatisch mit einer Qualitätsverbesserung des Bildes verbunden sein müssen.

DSLR-Kameras haben relevativ große Sensoren, meist im Format APS-C (22*15 mm), seltener auch im Kleinbild-Vollformat (24*36 mm). Bei 6 oder 10 MPix auf diesen Sensoren ist die Packung der Bildpunkte noch relativ gering, d.h. da Bildrauschen ist garnicht oder nur wenig vorhanden. Dies gilt insbesondere, wenn Fotos unter schwierigen Lichtbedingungen aufgenommen werden.

Kompaktkameras hingegen haben deutlich kleinere Sensoren, üblich ist heute meist das Format 1/2,5" (5,8*4,3 mm). Hier werden bei Auflösungen von 6 bis 10 MPix die Bildpunkte schon stark gepackt, so daß deren gegenseitige Beeinflussung schon sehr stark ist. Sie kann nur durch aufwendige elektronische Bearbeitung in der Kamera reduziert werden, die von Fotografen nicht zu kontrollieren ist. Bei Kompaktkameras ist vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen ein deutliches Bildrauschen festzustellen.

ISO- ZahlBearbeiten

Diese wurde (und wird teilweise noch) manchmal auch als ASA- Zahl oder DIN- Zahl bezeichnet die Empfindlichkeit von Film oder Chip. Je kleiner, umso weniger Empfindlichkeit für Lichteinflüsse liegen vor. Große ISO- Zahlen bedeuten, daß man mit weniger Licht auskommt, allerdings haben die Fotos dann mehr Filmkorn bzw. Rauschen. Übliche Filmempfindlichkeiten sind:

(25) - (50) - (64) - 100 - 200 - 400 - (800) - (1600)

sowie (sehr selten) 3200 oder 6400. Im Interesse der Bildqualität sollte man immer möglichst niedrige ISO nehmen.

Weblinks Bearbeiten

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