FANDOM


EinflußfaktorenBearbeiten

Heutige Kameras der unteren und mittleren Preisspanne regeln die Belichtungssteuerung vollautomatisch, was Fehlbelichtungen zur absoluten Ausnahme macht. Die Kenntnis der Einflußfaktoren eines Fotos ist aber unerläßlich, wenn man viele andere Unfälle wie Verwacklungen, Rauschen usw. verhindern möchte.

EmpfindlichkeitBearbeiten

An Digitalkameras sind die gleichen Empfindlichkeiten wie im analogen Bereich üblich: 100, 200 oder 400 ASA. Je kleiner diese Zahl ist, umso weniger empfindlichkeit hat der Film, aber das Bild wird auch schärfer bzw. hat weniger Rauschen. Die "ASA-Zahl" beschreibt die Empfindlichkeit des Films oder Chips für Licht.

  • 100 ASA: scharfes Bild, viel Licht erforderlich
  • 400 ASA: Bildrauschen bzw. Filmkorn, wenig Licht erforderlich

BlendeBearbeiten

Die Blende steuert die in die Kamera einfallende Lichtmenge und die Tiefenschärfe. Die Blende wird als Zahl dargestellt. Je kleiner die Zahl, umso mehr Licht wird durchgelassen, es wird aber weniger Tiefenschärfe erreicht. Üblich sind folgende Blendenreihen (Bezeichnungen für typische Blendenzahlen):

2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - 22

Die darunter existierenden Blenden 1 - 1,2 - 1,4 - 1,8 - 2 sowie darüber 27 - 32 - 45 existieren nur in professionellen Objektiven.

Die Offenblende (kleinste Zahl) sagt schon recht viel über die Qualität eines Objektivs aus. 2,8 ist Standard, alles darüber wird in billigen Modellen verbaut. Zoomobjektive haben oft mehrere Angaben der Offenblende. In diesem Fall ist die kleine Zahl die Offenblende im Weitwinkelbereich, die große die im Telebereich. Zoomobjektive mit durchgehender gleicher Offenblende existieren nur in Profikameras. Kameras mit Offenblende 1 oder 1,2 gibt es nur analog.

  • 2,8 - man benötigt wenig Licht, erreicht aber auch nur geringe Tiefenschärfe. Im Extremfall können in einem Porträt Nase, Augen und Mund scharf sein, die Ohren aber schon unscharf. Man kann den Hintergrung unscharf erscheinen lassen, was besonders bei Porträts vorteilhaft ist.
  • 22 - Tiefenschärfe von vorn bis hinten, allerdings braucht man sehr viel Licht

BelichtungszeitBearbeiten

Die Belichtungszeit regelt, wie lange der Verschluß aufbleibt und Licht auf den Film oder Chip läßt. Kurze Belichtungszeiten wie 1/1000 Sek. verhindern Bewegungs- und Verwacklungsunschärfe, erfordern aber viel Licht. Lange Zeiten wie 1/30 Sek. erfordern wenig Licht, bergen aber die Gefahr der Verwacklung. Als faustregel ist der reziproke Wert der Brennweite des Objektivs gerade noch so aus der hand zu halten. Brennweite 28 mm --> 1/28 (1/30) Sek. ist verwacklungsfrei zu halten, Brennweite 300 mm --> 1/300 Sek. wird nicht verwackelt. Dies sind grobe Anhaltswerte, erfahrene Fotografen können erheblich längere Zeiten halten.

weitere MöglichkeitenBearbeiten

  • Neutralgrau- oder Polfilter bei zu viel Licht, um die Lichtmenge zu verringern
  • Stativ, um bei wenig Licht verwacklungsfrei zu fotografieren
  • Verwendung elektronischer und/oder mechanischer Anti-Verwackel-Mechanismen
  • Einsatz eines leistungsstarken externen Blitzgerätes (im Makro-Bereich Ringblitz oder indirektes Blitzen)

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki