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Astrofotografie

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Mit der Astrofotografie ist die Ablichtung von Himmelskörpern bei Nacht gemeint. Damit sind die Grenzen zur Sparte der Nachfotografie fließend. Bei der Astrofotografie werden Spezialkameras der Astronomie, sogenannte Astrografen, verwendet. Aber auch Spiegelreflexkameras mit speziellen Millimeterspiegelobjektiven sind für die ersten Gehversuche von semi-professionellen Fotografen geeignet. Zum Schaffen von astrofotografischen Bildern ist, unter anderem, eine Grundkenntnis der Orientierung am nächtlichen Himmel Voraussetzung.

Entwicklung der AstrofotografieBearbeiten

Die Astrofotografie begann im 19. Jahrhundert mit Aufnahmen von Mond und Sonne durch John Draper. Jedoch beansprucht auch ein anderer Urvater der Fotografie, Louis Daguerre, den ersten Mondschuss für sich. Das konnte er allerdings niemals nachweisen. Draper selbst brachte die erste Ablichtung des Erdtrabanten aber auch nur mit der Daguerreotypie seines französischen Konkurrenten fertig.[1]

Damalige Bilder dienten vor allem dem wissenschaftlichen Zweck. Vor allem Astronomen waren von den Abbildungen ihrer Forschungsobjekte begeistert. Hierbei deckt die Astrofotografie durchaus auch wichtige Aufgabengebiete der Astronomie ab indem es beispielsweise die Feststellung exakter Sternpositionen ermöglich oder eine genaue Messung der Helligkeit von Sternen zulässt.

Mit der Zeit entwickelten die Forscher aber auch leistungsstärkere Apparaturen, die über das Festhalten einzelner Himmelskörper weit hinaus gingen. So wurden Aufnahmen von weit entfernten Phänomenen möglich, wie Sternenwirbel, schwarze Löcher oder kollidierende Universen.Hier trennte sich die Sparte der Astrofotografie erstmals deutlich. Denn mit der Einführung von erschwinglichen Kameras für Privatpersonen, begannen auch diese das Planetenzelt in die Linse zu fassen.

Technik und ZubehörBearbeiten

Die für den Einstieg preisgünstigste Lösung ist eine einfache oder digitale Spiegelreflexkamera mit einem erweiterten Zoom-Objektiv Marke 200-300mm Brennweite. Hiermit lassen sich bereits befriedigende Ergebnisse beim fotografieren von Sternenbildern erzielen. Auch ist ein Stativ grundsätzlich von Vorteil.[2]

Die großen Sternenwarten benutzen für ihre Arbeit weit entwickelte Kameras und verbinden diese mit großen Teleskopen. So sind Fotos von so lichtschwachen Konstellationen möglich, die für das menschliche Auge kaum erkennbar sind.

Welche Standorte hierfür mit welcher Ausrüstung am besten kombiniert werden muss, um ein stimmiges und möglichst detailliertes Bild zu erhalten, wird in zahlreichen Foren rund um die Fotografie ausführlich diskutiert. Fakt ist, auch hier sollte man sich ausreichend Tipps zur Umsetzung

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Paradisi.de - Wissenswertes zur Astrofotografie
  2. Lexikon der Astronomie

QuellenBearbeiten

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